Kunststoffe laserbeschriften
Kunststoffe laserbeschriften
Kunststoffteile lassen sich mit dem Laser dauerhaft kennzeichnen: mit Seriennummern, Logos, Texten, Symbolen und Codes, ohne Farbe, Etikett oder Werkzeugkontakt. Der Laserstrahl verändert die Oberfläche punktgenau, sodass die Beschriftung Teil des Bauteils wird und sich nicht abwischen oder abziehen lässt. Wir beschriften Kunststoffteile im Auftrag, als Einzelstück, Muster oder Serie
So entsteht die Beschriftung auf Kunststoff
Je nach Kunststoff wirkt der Laser unterschiedlich. Bei manchen Kunststoffen verfärbt sich die Oberfläche durch die Wärme, sie wird dunkler oder heller. Bei Mehrschichtplatten und lackierten oder beschichteten Teilen trägt der Laser die obere Schicht ab, die darunterliegende Farbe wird sichtbar. Manche Kunststoffe reagieren nur mit Zusätzen im Material, sogenannten Laseradditiven, die der Hersteller beimischt. Weil Kunststoffe so verschieden sind, prüfen wir Ihr Material gerne vorab an einem Muster.
Welche Kunststoffe eignen sich?
Gut beschriften lassen sich je nach Laser unter anderem ABS, Polycarbonat, Polyamid, POM, PBT, PET, PMMA (Acryl) und Mehrschichtkunststoffe [Kunststoffe prüfen, nur nennen, was Sie bearbeiten]. Mehrschichtplatten und beschichtete Teile sind besonders kontrastreich. Nicht jeder Kunststoff ist geeignet: Manche zeigen nur geringen Kontrast, andere schmelzen oder verformen sich. PVC und andere chlorhaltige Kunststoffe lassen wir aus Sicherheitsgründen nicht laserbeschriften, weil beim Erhitzen aggressive Gase entstehen. Teilen Sie uns bitte die genaue Bezeichnung Ihres Kunststoffs mit.
Was wir auf Kunststoff beschriften
Wir beschriften Seriennummern, Chargen- und Datumscodes, Typ- und Teilenummern, Logos, Symbole, Tasterbeschriftungen und maschinenlesbare Codes wie Data-Matrix-Codes, QR-Codes und Barcodes [Codearten prüfen]. Typische Teile sind Gehäuse und Abdeckungen, Tasten und Bedienelemente, Frontplatten, Spritzgussteile, Kabelkomponenten und Zubehör, Mehrschichtplatten und Kunststoffschilder. Jedes Teil kann eigene Daten tragen.
Was Sie bei Kunststoff beachten sollten
Die Farbe des Kunststoffs bestimmt den Kontrast: Auf dunklem Kunststoff sieht man eine helle Beschriftung oft besser als umgekehrt. Glänzende, strukturierte oder gekrümmte Flächen beeinflussen die Lesbarkeit. Auch Füllstoffe wie Glasfaser und Farbzusätze verändern das Ergebnis. Je nach Kunststoff kann die Oberfläche am Rand der Beschriftung leicht aufschäumen oder aufrauen. Bei Codes, die gelesen werden sollen, klären wir Größe, Position und Kontrast vorab und prüfen ein Muster.
Vorteile der Laserbeschriftung auf Kunststoff
Die Beschriftung ist dauerhaft und beständig gegen Abrieb, Reinigung und Berührung. Sie arbeitet berührungslos, was empfindliche und dünne Teile schont, und kommt ohne Verbrauchsmaterial aus. Feine Schriften und kleine Codes sind möglich, Inhalte lassen sich per Datei ändern, und das Verfahren ist schnell und wirtschaftlich, auch bei Serien.
Laser, Fräsgravur oder Druck?
Der Laser eignet sich für feine Details, Logos und Codes auf Serienteilen. Die Fräsgravur ist die Wahl für Mehrschichtplatten mit kräftigem, fühlbarem Kontrast, etwa bei Schildern und Frontplatten. Der Tampon- und Digitaldruck bringt Farbe auf das Teil, wenn farbige Symbole oder Logos gebraucht werden. Welches Verfahren zu Ihrem Kunststoff passt, klären wir gerne mit Ihnen. Mehr dazu auf unseren Seiten Laserbeschriftung, Fräsgravur und Drucktechnik.
Das brauchen wir für Ihr Angebot
Am besten schicken Sie uns ein Muster des Teils oder eine Zeichnung mit Lage der Beschriftung, dazu die Daten: Text, Nummernkreis, Code oder Logo. Teilen Sie uns die Kunststoffbezeichnung, Farbe, Oberfläche, Bauteilgröße und Stückzahl mit. Haben Sie nur ein Teil und wissen nicht, welcher Kunststoff es ist, melden Sie sich trotzdem, wir finden gemeinsam eine Lösung
